line 

Der zusammen mit netzwerk architekten entwickelte Entwurf bezieht sich unmittelbar auf die formulierte Zielsetzung von regiomove. Der Gedanke eines für alle nutzbaren Systems von vernetzten multimodalen Mobilitätsangeboten werden mit einem markanten und eigenständigen Entwurf für die Nutzenden deutlich sichtbar. Der Begriff der Linie mit aneinandergereihten unterschiedlichen farbigen Elementen, die auf einem Kubus basierend, die linearen Dachelemente bilden, vermittelt sich die Vernetzung aller Mobilitätsangebote im räumlichen Kontext. Aus dem Entwurf könnten sich idealerweise die Begriffe „regio_line" oder „regio_port" entwickeln. Die Vernetzung des gesamten regionalen Mobilitätssystem wird als Landmark an jedem Verknüpfungsort wiedererkennbar und für die Nutzenden im Regionalraum zusammenhängend erlebbar. Das einzelne Element steht für das Ganze.

 

 

 

 

 

Modulbauweise 

Das Gestaltungs- und Konstruktionsprinzip von „line" wurde mit dem Gedanken von hoher Flexibiliät und Funktionalität entwickelt. Mit einer einfachen Bauweise können kleine bis zu umfangreichen Konstellationen erzeugt und an unterschiedliche räumliche Situationen angepasst werden. Gleichzeitig bildet das Modulsystem die Möglichkeit eigene räumliche Konstellationen in einer Art Platzbildung mit Ein- und Ausgängen zu erzeugen. Die notwendigen Funktionen für Fahrräder, Leihfahrräder und weitere Sharingangebote werden integriert. Für die Funktionen der Packstation oder Information- und Werbedisplays wurde ein zentrales Element entwickelt, das statische Funktionen hat und je nach Anforderung in die unterschiedlichen Modulkonstellationen integriert werden kann.

 

Durch das, für dieses Projekt spezifisch entwickelte, Farb- und Piktogrammsystem, welches das Logo von regiomove zitiert, wird der formulierte Leitgedanke idealerweise unterstützt. Das Bild der dreidimensional erlebbaren Linie kann auf Übersichten, Karten, digitale und analoge Informations- sowie Orientierungssysteme grafisch übertragen werden.